Der Verursacher dieses Gedankenbriefkastens ist mein Freund. Ichwar fast versucht vor das Wort Freund ein „derzeitiger“ zu setzen, aber habe es dann doch gelassen. Aus dem einfachen Grund, dass er einfach nicht mehr „derzeitig“ an meiner Seite sein soll, sondern ewiglich. Klingt übertrieben, ich weiß, aber so wünsch ich es mir. Und die Realität sieht auch gar nicht mal allzuschlecht aus, dass es passieren wird. Aber ich wollte ein paar Worte zu dem Verursacher loswerden. Er ist nett. Klingt wie ein Schlag ins Gesicht für die Männerwelt,mh? Nett sein...ja, aber das ist er nunmal. Zuvorkommend, anhänglich, lieb, alles tuend, liebend...ich könnte eine Menge aufzählen, um ihn zu beschreiben. Gerecht würde es ihm dennoch nicht werden, also schildere ich lieber ein paar Eindrücke aus der Sicht einer eigentlich ewig Skeptischen: ich sah bereits den ein oder anderen Mann an meiner Seite den gleichen Weg entlanggehen, den ich einschlug. Stets die Hoffnung im Herzen, es möge die Zeit stillstehen für gemeinsames Leben, die Zukunft flüsterete einem die süßen Klänge von Einigkeit ins Ohr, und fest hielt man die Hand des anderen in der eigenen, in dem Glauben, sie nie mehr loslassen zu müssen. Doch Träume sind entweder dazu da, erfüllt zu werden oder – und das leider noch viel öfter- um zerstört zu werden. Und so geschah es eins ums andere Mal. Bis zum heutigen Zeitpunkt. Einem Zeitpunkt, an dem ich mich derart wohlfühle wie...ja, wie noch nie. Gewöhnlich streuen Zweifel und Mißtrauen immer wieder aufs Neue ihre Saat in mein Hirn und leider stoßen sie dort auf einen nur allzuguten Nährboden.   Doch irgendetwas ist diesmal anders. Anders in dem Sinne, das die Keimlinge bereits in einem frühen Stadium verdorren. Stattdessen entsteht das Gefühl, jemanden endlich vollkommen vertrauen zu können. Vollkommen ist es zwar noch nciht, aber ich denke, dass es sich in diese Richtung entwickeln wird. Und das, ja genau das, macht es zu etwas völlig Neuem und Einzigartigem....

 

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